Implantologie

Zahnimplantate in Bochum

Ein Implantat ersetzt die Zahnwurzel im Kieferknochen und trägt darauf Krone, Brücke oder Prothese. Fest verankert, ohne sichtbare Klammern – und ohne dass gesunde Nachbarzähne abgeschliffen werden.

Haltbarkeit über 20 Jahrebei guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle
Rund vier Termineinsgesamt etwa 6 bis 7 Monate
Schont die Nachbarzähnesie müssen nicht beschliffen werden
Flur der Zahnarztpraxis Schoumakers in Bochum mit Holzwand und warmem Licht

So läuft eine Implantatbehandlung ab

Vier Termine über etwa sechs bis sieben Monate – der größte Teil davon ist Heilzeit, in der du nichts tun musst.

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Untersuchung und Planung

Wir prüfen den Zahnstatus, machen Röntgenaufnahmen und bei Bedarf einen 3D-Scan. Daraus ergibt sich, ob und wie das Implantat gesetzt werden kann.

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Implantation

Das Implantat wird in den Kieferknochen eingesetzt. Danach folgt die Einheilzeit von etwa drei bis sechs Monaten, in der es fest mit dem Knochen verwächst.

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Freilegung und Abdruck

Das eingeheilte Implantat wird freigelegt und ein Abdruck für den Zahnersatz genommen, der darauf befestigt wird.

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Zahnersatz einsetzen

Krone, Brücke oder Prothese wird dauerhaft auf dem Implantat befestigt. Ab hier pflegst du es wie einen eigenen Zahn.

Was ein Implantat leistet

Das Implantat übernimmt die Funktion einer natürlichen Zahnwurzel. Nach dem Einheilen sitzt es fest im Kieferknochen und bildet eine stabile Basis für den Zahnersatz darauf.

Damit stellt es Kau- und Sprechfunktion wieder her. Es erhält den Kieferknochen, weil die Belastung beim Kauen wieder ankommt und der Knochen nicht abgebaut wird. Und es schont die Nachbarzähne, weil keine Brücke nötig ist, für die sie beschliffen werden müssten.

Optisch ist der Unterschied zum eigenen Zahn kaum zu sehen: Moderne Implantate mit Keramikkronen haben eine natürliche Zahnform und -farbe und keine sichtbaren Metallteile oder Halteelemente.

Wenn zu wenig Knochen vorhanden ist oder mehrere Zähne fehlen, kann stattdessen herausnehmbarer Zahnersatz die bessere Lösung sein. Für die lange Haltbarkeit ist die regelmäßige professionelle Zahnreinigung entscheidend.

Implantate auf einen Blick

Termine insgesamt
ca. 4
Einheilzeit
3–6 Monate
Gesamtdauer
ca. 6–7 Monate
Haltbarkeit
20+ Jahre

Was zahlt die Krankenkasse?

Beim Zahnersatz arbeiten die gesetzlichen Kassen mit Festzuschüssen. Was das bedeutet:

Gesetzlich versichert

Die Kasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss – also einen festen Betrag für die Zahnlücke, unabhängig davon, ob du dich für ein Implantat oder eine andere Versorgung entscheidest.

Ein lückenlos geführtes Bonusheft erhöht diesen Zuschuss. Den Rest trägst du selbst. Wir erstellen dir vor Behandlungsbeginn einen Heil- und Kostenplan, den die Kasse genehmigt.

Privat versichert

Private Versicherungen und Zahnzusatzversicherungen übernehmen Implantate je nach Tarif oft zu einem großen Teil, teilweise mit einer Begrenzung auf eine bestimmte Anzahl pro Jahr.

Reich den Heil- und Kostenplan vorab bei deiner Versicherung ein, dann weißt du vor dem ersten Eingriff, woran du bist.

Kein Schritt wird gemacht, bevor der Plan steht und du ihn gesehen hast. Fragen vorab klären wir gern am Telefon unter 0234 682363.

Häufige Fragen zu Implantaten

Wie lange hält ein Implantat?

Die Langlebigkeit liegt bei rund 20 Jahren und mehr.

Entscheidend dafür ist die Pflege: Implantate brauchen wie eigene Zähne eine saubere Umgebung. Eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung ist hier keine Kür, sondern der Grund, warum ein Implantat lange hält.

Wie lange dauert die gesamte Behandlung?

Die Behandlung läuft über etwa vier Termine. Insgesamt kann es rund sechs bis sieben Monate bis zum Endergebnis dauern, je nach Heilzeit.

Der größte Teil davon ist Einheilzeit von drei bis sechs Monaten – in dieser Phase musst du nichts tun außer zu den vereinbarten Kontrollen zu kommen.

Sieht man, dass es kein echter Zahn ist?

In der Regel nicht. Moderne Implantate mit Keramikkronen sehen echten Zähnen sehr ähnlich: natürliche Zahnform, passende Farbe, keine sichtbaren Metallteile oder Halteelemente.

Gerade im sichtbaren Frontzahnbereich ist das der Hauptunterschied zu einer Klammerprothese.

Warum ist ein Implantat besser für die Nachbarzähne?

Weil keine Brücke nötig ist. Für eine Brücke müssen die beiden Nachbarzähne beschliffen werden, auch wenn sie völlig gesund sind.

Das Implantat steht für sich allein im Kiefer und lässt die Nachbarzähne unberührt.

Erhält ein Implantat wirklich den Kieferknochen?

Der Kieferknochen wird durch Belastung erhalten. Fehlt ein Zahn, fehlt dort auch die Belastung beim Kauen, und der Knochen bildet sich mit der Zeit zurück.

Das Implantat leitet die Kaukraft wieder in den Knochen und verhindert so diesen Abbau.

Kann jeder ein Implantat bekommen?

Voraussetzung ist unter anderem ausreichend Knochensubstanz und ein gesundes Zahnfleisch.

Ob das bei dir gegeben ist, zeigt sich beim ersten Termin mit Untersuchung, Röntgenaufnahmen und bei Bedarf einem 3D-Scan. Wenn nicht genug Knochen da ist, besprechen wir die Alternativen.

Erst anschauen, dann planen

Ob ein Implantat bei dir möglich ist, lässt sich nur am Befund entscheiden. Buch dir einen Beratungstermin – danach weißt du, welche Wege offenstehen.