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Teil-, Voll- und Teleskopprothesen ersetzen fehlende Zähne und stellen Kaufunktion wie Aussehen wieder her. Individuell angepasst, damit sie im Alltag sicher sitzen – beim Essen wie beim Sprechen.
Drei Termine, dazwischen die Anfertigung im Labor – und danach die Eingewöhnungsphase.
Wir schauen uns den Befund an und erstellen den Heil- und Kostenplan für die Krankenkasse. Bei privat Versicherten ist das nicht zwingend nötig. Nach der Genehmigung nehmen wir den Abdruck des Ist-Zustands.
Im Labor entsteht zunächst eine Wachsprothese. Bei der Wachsanprobe prüfen wir Sitz, Biss und Aussehen und passen an, bevor die endgültige Prothese gefertigt wird.
Die fertige Prothese wird eingesetzt. Danach folgt die Eingewöhnungsphase – Druckstellen und kleine Korrekturen sind dabei normal und werden nachgebessert.
Herausnehmbarer Zahnersatz kommt ins Spiel, wenn mehrere oder alle Zähne fehlen und festsitzende Lösungen nicht mehr tragen.
Das ist auch der Fall bei schlechter Zahnsubstanz – wenn die verbliebenen Zähne nicht stabil genug sind, um eine Brücke zu tragen.
Und bei zu wenig Knochensubstanz, etwa infolge von Knochenschwund, wenn Implantate nicht gesetzt werden können.
Wir informieren dich vorher über Möglichkeiten, Materialien und Kosten, damit du gemeinsam mit dem Behandler die beste Entscheidung für deine Zahngesundheit treffen kannst.
Auch hier gilt das Festzuschuss-System – mit einem Unterschied, der viele überrascht.
Die Kasse zahlt einen befundbezogenen Festzuschuss. Der Heil- und Kostenplan geht vor Behandlungsbeginn zur Genehmigung dorthin, erst danach wird der Abdruck genommen.
Ein lückenlos geführtes Bonusheft erhöht den Zuschuss. Und bei geringem Einkommen greift unter Umständen die Härtefallregelung – mehr dazu auf unserer Seite Härtefall.
Private Versicherungen und Zahnzusatzversicherungen beteiligen sich je nach Tarif, oft zu einem erheblichen Teil.
Ein Heil- und Kostenplan ist bei privat Versicherten nicht zwingend nötig – wir empfehlen ihn trotzdem, damit du vorab Klarheit über die Erstattung hast.
Der Plan steht immer vor der Behandlung. Wenn du vorher etwas klären möchtest, ruf an unter 0234 682363.
Wenn mehrere oder alle Zähne fehlen, wenn die verbleibenden Zähne nicht stabil genug sind, um eine Brücke zu tragen, oder wenn zu wenig Knochensubstanz vorhanden ist, um Implantate zu setzen.
Welche Variante bei dir infrage kommt, zeigt die Untersuchung beim ersten Termin.
Teilprothesen, wenn noch einige Zähne vorhanden sind – sie werden mit Klammern oder Geschieben befestigt.
Vollprothesen bei komplett zahnlosem Kiefer; sie sitzen auf der Schleimhaut. Und Teleskopprothesen als Kombination aus festsitzendem und herausnehmbarem Zahnersatz über spezielle Kronen.
Geplant sind drei Termine: Untersuchung mit Abdruck, Wachsanprobe und Einsetzen der fertigen Prothese.
Dazwischen liegt jeweils die Anfertigung im Labor. Bei gesetzlich Versicherten kommt vorab die Zeit für die Genehmigung des Heil- und Kostenplans durch die Krankenkasse dazu.
Ruf uns an und bring die Prothese mit, auch alle abgebrochenen Teile. Viele Brüche und gelöste Zähne lassen sich im Labor reparieren, oft deutlich schneller als eine Neuanfertigung.
Wichtig: nicht selbst kleben. Haushaltskleber macht die Bruchstelle unbrauchbar für eine saubere Reparatur und kann gesundheitlich bedenklich sein.
Druckstellen in den ersten Tagen sind normal und kein Zeichen dafür, dass etwas falsch gemacht wurde – der Kiefer muss sich an den neuen Zahnersatz gewöhnen.
Genau dafür ist die Nachbesserung vorgesehen. Komm damit zu uns, statt es auszusitzen; ein paar Minuten Korrektur ersparen dir Wochen Unbehagen.
Die Prothese wird täglich gereinigt, am besten nach dem Essen. Auch die verbliebenen eigenen Zähne und das Zahnfleisch brauchen weiter die gewohnte Pflege.
Die Kontrolltermine solltest du einhalten: Der Kiefer verändert sich mit der Zeit, und eine Prothese, die vor Jahren perfekt saß, kann nachjustiert werden müssen.
Welche Versorgung zu dir passt, hängt vom Befund ab – und davon, was dir im Alltag wichtig ist. Beides klären wir im Gespräch.